PROJEKTE

 

Cassius - Die eigene Wohnzimmerlampe erboxen und die Zukunft modernen Produktdesigns erleben

Fingerprint Sculptures - Der Fingerabdruck definiert die Form (2005)

 

 

 

 

 

Cassius - die Zukunft modernen Produktdesigns

 

Gleich in den virtuellen Ring steigen und eine Lampe selbst gestalten!
Kämpfe auch auf der ARS Electronica in Linz gegen Cassius!

 

Cassius, 3d-printed Custom Lamp

 

Das Projekt Cassius ist ein Kompass, der uns die Zukunft modernen
Produktdesigns weist. Cassius zeigt, dass jeder eigene Ideen in
physikalische Objekte verwandeln kann. Auf dem Weg liegen jedoch
einige Hürden, die es aus dem Weg zu räumen gilt.

Die erste Hürde bildet der Entwicklungsstand digitaler, generativer
Fabrikationsmaschinen (z.B. 3D Drucker). Diese können (noch) nicht
alles so produzieren, wie wir es uns wünschen.

Die zweite Hürde ist kommunikativer Natur. Ideen an eine Maschine

sinnvoll weiterzugeben bedarf oftmals Jahre des Trainings. Diese
zweite Hürde wird mit Cassius leichten Fußes übersprungen.

 

CASSIUS Punching Bag Design Interface from Fluidforms on Vimeo.

 

Drei evolutionäre Stufen individuellen Designs

 

Auf der ersten Stufe individuellen Designs (vor der industriellen
Revolution) konnten wir uns an einen Handwerker - z.B. einen Schreiner -
wenden, und diesem unsere Idee von einem neuen Tisch schildern. Die
Idee wurde daraufhin im Rahmen der eigenen finanziellen Möglichkeiten
und der Fähigkeiten des Schreiners umgesetzt.

Ausgehend von der industriellen Revolution, über den Eintritt in das
postindustrielle Zeithalter bis hin zur Wissensgesellschaft in der wir
heute  leben, haben wir diese Form individuellen Designs beinahe
gänzlich verloren. Verloren auf jeden Fall, aber zumindest zugunsten
leistbarer Preise.

Im genialen Douglas Adams Roman von 1978 "Per Anhalter durch die
Galaxis" lasen wir aufgeregt und voller Hoffnung von einer Maschine, die
etwas, das "fast, aber nicht ganz anders wie Tee schmeckt" erzeugen
konnte. Die Maschine, genannt Replikator (der Begriff tauchte ja bereits
zuvor bei Star Trek aus den Tiefen des Universums auf), konnte per
Knopfdruck Lebensmittel künstlich herstellen. Somit wären wir bei der
zweiten Stufe angelegt.

Die dritte Stufe individuellen Designs hat Franz Werfel in seinem Buch
"The Star of the Unborn" erklommen: Dort ist es keine Maschine sondern
ein Mensch, genannt "The Worker", der Ideen in Realität verwandelt.
Eine Realität, genauso, wie sie sich die Menschen vorgestellen.

Solange wir keinen schlechten Tee mögen, werden uns Maschinen wie
der Replikator kaum von großem Nutzen sein. Spezielle Fähigkeiten wären
nötig, um etwas zu erzeugen, das eben nicht ganz unseren Vorstellungen
entspricht. Adams Replikator ist ein Spiegelbild jener Situation, in der wir
uns gerade befinden. Die nächste Stufe, von der "The Worker" auf uns
herab blickt, versucht Fluid Forms nun zu erklimmen.

In der Vision von Fluid Forms wird der fiktive, gedankenlesende Worker
durch eine Kombination aus "Design Interfaces" und digitaler
Produktionsmaschinen ersetzt und somit zur Realität.

Genauso wie der Handwerker die Grenzen des Möglichen durch seine
Fähigkeiten absteckt, definieren die Design Interfaces den Gestaltungs-
freiraum. So wie The Worker unsere Ideen problemlos interpretiert, so
macht dies auch das "Design Interface". Durch eine einfache und leichte
Bedienbarkeit werden Ideen an die Maschine weitergeleitet und dort
umgesetzt. 

 

Mit dem "echten" Cassius kann man 2009 auch im ARS Electronica Center
in Linz/Österreich
kämpfen, wo das Projekt im so genannten Fab Lab
ausgestellt ist. Das Fab Lab ist eine Art Labor für digitale Produktion indem
die Kunst und das Handwerk von morgen ausgestellt sind. Besuche dort
unseren Stand und gestalte Dir eine Lampe mit Deinen eigenen Fäusten!

 

Mehr technische Infos

Herstellung der Sensors

Herstellung des Boards

 

hinauf

 

 

 

Fingerprint Sculptures - Der Fingerabdruck definiert die Form (2005)

 

Fluid Forms Fingerprint SculpturesFingerprint Sculptures

 Fluid Forms Fingerprint Sculptures

 

Individualität vs. Massenproduktion

Wir leben in Zeiten, in denen der Begriff "Klonen" nicht nur mit der Tierwelt
sondern auch mit exklusiven Designobjekten assoziiert wird. Kaum vom
Original unterscheidbare Kopien edler Objekte können zu Hauf und um
einen Spottpreis in den endlosen Regalreihen der Handelsketten
erstanden werden. Charakterlose Metterware sozusagen.

Ein Gegengewicht zur Massenprodukt-Tristesse ist in der Forderung nach
Individualität und individuellem Design immer stärker zu beobachten.

Und wer/was könnte wohl als ein perfekteres Beispiel für Individualität
fungieren als der Mensch mit seinem Fingerabdruck selbst?  Denn kein
Abdruck gleicht dem anderen.

Dieses Wunder der Natur hat Fluid Forms als unerschöpfliche Quelle
für die Gestaltung individueller Skulpturen herangezogen.

 

Fingerprint Sculptures

 

Individualität ist die Botschaft

Der Gestaltung einzigartiger Designobjekte nähert sich Fluid Forms in
kreativer Weise an. Konsumenten nehmen dabei eine bislang
ungwöhnliche Rolle ein: Durch die Nutzung ihres Fingerabdrucks werden
sie zum Designer eigener Skulpturen und gleichzeitig auch Teil ihres
eigenen Kunstobjekts.

Mit mathematischen Algorithmen wird aus dem unverwechselbaren
Fingerabdruck eine virtuelle, dreidimensionale Form errechnet.

3D Drucker verwandeln die virtuelle Darstellung in reales Produkt.
Das Ergebnis dieses Schöpfungsaktes ist ein auf dieser Welt
einzigartiges Produkt.
 

Virtual Sculpture

 

hinauf

 

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